Hauptreihe Bürger-Universität


Vorschau Biografienreihe

Die Vortragsreihe Wie wir wurden, wer wir sind stellt bekannte Biografien aus unterschiedlichen Berufsfeldern vor. An exemplarischen Lebensgeschichten versucht sie, wichtige Stationen der deutschen Sozial- und Kulturgeschichte zu vergegenwärtigen und somit die Geschichte zu zeigen, die wir sind.

9. April 2018
Wolf Biermann
Vortrag von Prof. Tilman Allert, Soziologe an der Goethe-Uni

16. April 2018
Ulla Hahn
Vortrag von Andreas Platthaus, stellv. Feuilleton-Chef der FAZ

7. Mai 2018
Heinrich Böll
Vortrag von Prof. Tilman Allert, Soziologe an der Goethe-Uni

14. Mai 2018
Gudrun Ensslin
Vortrag von Gerd Koenen, Historiker

28. Mai 2018
Rudi Dutschke
Vortrag von Ingrid Gilcher-Holtey, Historikerin an der Universität Bielefeld

11. Juni 2018
Ingeborg Bachmann
Vortrag von Dr. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt

Beginn jeweils um 19.30 Uhr, Eintritt frei. Alle Veranstaltungen finden im Foyer der Zentralbibliothek der Stadtbücherei (Hasengasse 4, 60311 Frankfurt am Main) statt.

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Vorschau Bürger-Universität zu 1968 und die Folgen

1968 gilt bis heute als ein symbolisch aufgeladener Wendepunkt in der jüngeren gesellschaftlichen und politischen Geschichte. Üblicherweise steht das Datum für den Aufbruch eines neuen demokratischen Denkens, sexuelle Befreiung, Emanzipation der Frau, gegen die (Re-)Militarisierung der Politik, Abrechnung der Jüngeren mit der Schuld der älteren (Kriegs-)generation, Infragestellung der staatlichen Gewalt und der sie verteidigenden Ordnungsmächte, justristische Aufarbeitung des Holocaust, Abschaffung der Ordinarienuni und Bildungsexpansion. Die Bürger-Universität widmet sich 50 Jahre nach "1968" an insgesamt vier Abenden verschiedenen Facetten dieser Zeit zugeschriebenen Entwicklungen und versucht dabei auch, die Ambivalenz des Erbes zu beleuchten.

Sommersemester 2018

  • Demokratie für alle: 1968 und gesellschaftlicher Aufbruch
  • Entfesseltes Ich: 1968 und das Experiment mit neuen Lebensformen

Wintersemester 2018/19

  • Erinnern, Bekennen, Schuld, Aufarbeitung: 1968 und der Holocaust
  • Hauptsache eine Theorie? 1968 und die Exklusivität des Diskurses

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