Über die Frankfurter Bürger-Universität

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Zur Geschichte der Frankfurter Bürger-Universität

2008 kehrte die Goethe-Universität zu ihren Wurzeln als Stiftungsuniversität zurück. Es ist kein Zufall, dass im selben Jahr die erste Frankfurter Bürger-Universität ausgerichtet wurde.

Die Frankfurter Bürger-Universität verlässt mit ihren eigens konzipierten Veranstaltungsreihen jedes Semester den Campus und zieht in die Stadt, um mit den Bürgerinnen und Bürgern Frankfurts ins Gespräch zu kommen. Denn nur eine Universität (besonders eine, die von Bürgern gegründet wurde), die im Austausch mit ihrer Umgebung steht, kann sich weiterentwickeln. Die Frankfurter Bürger-Universität beschäftigt sich mit aktuellen Themen, die viele Menschen bewegen. Sie möchte dabei auch neue Sichtweisen auf Bekanntes ermöglichen und damit eine bessere Orientierung in einer immer komplexer werdenden Welt geben. Auf Grundlage ihrer eigenen Forschung übernimmt die Goethe-Universität damit auch Verantwortung für die Gestaltung öffentlicher Diskurse von gesellschaftlicher Relevanz und verlässt damit ganz bewusst den akademischen Elfenbeinturm.

Die Frankfurter Bürger-Universität hat sich in den letzten Jahren als Konstante im Frankfurter Veranstaltungskalender etabliert. So hat zum Beispiel die Vortragsreihe „Wie wir wurden, wer wir sind – Deutsche Biografien“, die zusammen mit der Frankfurter Stadtbücherei organisiert wird, in den letzten vier Jahren bereits rund 2.500 Besucher begeistert. Die von Prof. Tilman Allert kuratierte Reihe stellt prominente deutsche Lebensläufen vor und macht anhand dieser deutlich, wie persönliches und öffentliches Schicksal ineinander greifen und sich gegenseitig beeinflussen. Im Mittelpunkt standen bereits Persönlichkeiten wie Papst Benedikt XVI., Günther Grass, Alfred Herrhausen, Angela Merkel, Loriot oder Romy Schneider. Die Wintermonate sind hingegen für die öffentliche Diskussion großer gesellschaftspolitischer Themen reserviert. So sorgte im Wintersemester 2011/12 die Reihe „Demokratie im Würgegriff der Finanzmärkte?“ für  volle  Hörsäle. In der Vergangenheit wurden zudem Themen wie Bildungsgerechtigkeit, Nachhaltigkeit oder Sport und Gesundheit diskutiert.